Mit Airbnb zum langfristigen Rendite-Turbo

Wenn Touristen im Urlaub auf der Suche nach einer möglichst günstigen Unterkunft sind, gibt es nur begrenzte Möglichkeiten. Entweder sie entscheiden sich für ein kleines, aber nur wenig komfortables Hotel, oder sie wählen eine Wohnung über Airbnb. Im Vergleich zur klassischen Monatsmiete ist diese zwar recht teuer, durch die damit verbundene Flexibilität und die Möglichkeit, genau für die gewünschte Dauer zu bezahlen, werden das Couchsurfing und das Buchen einer guten Wohnung problemlos möglich. Aber wie genau profitieren die Eigentümer davon und was lässt sich auf diese Weise mit Airbnb verdienen?

Kurzvermietung als Erfolgsmodell

 Immer mehr Urlauber in Großstädten greifen auf das umfassende Angebot des privaten Wohnungsmarktes zurück. Auf diese Weise wird es möglich, auch zentral für möglichst wenig Geld zu wohnen und alle Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichen zu können. Dies ist zwar auch mit Hotels möglich, deren Preis sprengt jedoch meist das gesamte Urlaubsbudget. Durch den standortübergreifenden Marktplatz Airbnb, steht daher sowohl für Touristen als auch Vermieter ein moderner Service zur Verfügung, um den vorhandenen Wohnraum zu nutzen.

Hierbei können sich die Gäste vorab mehrere Arten einer Unterkunft aussuchen, um sich im Rahmen ihres Budgets eine passende Unterkunft buchen zu können. Unterschieden wird zwischen einer ganzen Unterkunft, einem privaten Zimmer und einem geteilten Raum, wodurch sich verschiedene Preiskategorien entwickeln. Mit mehreren Filteroptionen haben die Gäste die Möglichkeit, vorab nach dem Preis oder anderen Kategorien wie der Größe oder der Anzahl der Schlafzimmer zu suchen.

Zunehmende Beliebtheit von Airbnb

 Durch diesen gut strukturierten und klar verständlichen Aufbau von Airbnb steigt auch die Nachfrage immer weiter an, wodurch mehr Wohnungen im Zentrum der Städte zur Vermietung bereitgestellt werden. Rechtlich kritisch in den Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Köln usw., mit einigen Tricks und dem richtigen Wissen in baurechtlichen Belangen aber durchaus umsetzbar, ist zudem, die Wohnung im gesamten Jahr anzubieten und somit über regelmäßige Geldeingänge zu verfügen. Steuerlich ist hierbei jedoch zu beachten, dass die Wohnung dann nicht mehr als Privatobjekt vermietet wird, sondern Teil eines ganzjährig aktiven Gewerbes wird.

Ein Blick auf die reinen Geschäftszahlen von Airbnb zeigt allerdings, dass in den letzten drei Jahren zunehmend mehr Umsätze erwirtschaftet werden. Mit einem Marktwert von mehr als 30 Milliarden US-Dollar gehört Airbnb mittlerweile zu einem der größten Unternehmen weltweit und schreibt seit ungefähr zwei Jahren nun auch selbst schwarze Zahlen. Durch die mehr als 81.000 registrierten Städte bietet Airbnb ein unglaublich großes Netzwerk an Wohnungen und anderen Unterkünften, sodass auf der ganzen Welt auf das immer weiter ansteigende Angebot zurückgegriffen werden kann.

Mehr Cashflow durch höhere Kurzzeitmieten

Durch die Erweiterung des Angebots steigt auch der Cashflow zunehmend an und ermöglicht vergleichbar hohe Einnahmen für die Vermietung. Die kurzen Mietdauern ermöglichen hierbei einen recht hohen Tagessatz, wodurch mit einer einfachen Dreiraumwohnung im Monat bereits deutlich mehr als 2.000 Euro erwirtschaftet werden können. Besonders für Vermieter stellt dies daher einerseits eine gute Möglichkeit zur parallelen Vermietung während eines eigenen Urlaubs dar, andererseits wird die eigene Wohnung so auch auf Dauer zu einem wahren Profitbringer.

Langfristige Mieten sind im Verhältnis immer günstiger als Mietverhältnisse über einen kurzen Zeitraum, sodass die Menge an unterschiedlichen Mietern auch für eine hohe Rendite sorgt. Der geeignete Standort ermöglicht auf diese Weise eine regelmäßige Vermietung, wodurch der Leerstand der eigenen Wohnung vermieden werden kann. Mit einer umfassenden Marktanalyse wird dies jederzeit möglich, um selbst finanziell von der eigenen Wohnung zu profitieren und den gewünschten Preis für die Vermietung zu erhalten.

Der Vergleich zur klassischen Vermietung

 Ein kleiner Vergleich mit den Wohnungspreisen für ein aktives Mietverhältnis verdeutlicht die Unterschiede zwischen Airbnb und der klassischen Vermietung. Für eine kleine Dreiraumwohnung muss in Berlin-Mitte durchschnittlich mit etwa 1000 Euro Mietkosten oder sogar noch deutlich mehr gerechnet werden. Mit Airbnb wird dieser Preis jedoch nicht für den gesamten Monat angegeben, sondern in der Regel für einen Tag oder für das Wohnen für eine Woche.

Die Kosten für einen Tag in einer Dreiraumwohnung im Zentrum Berlins liegen beispielhaft bei durchschnittlich 70 bis 80 Euro. Auch hierbei gibt es preislich einige Ausreißer, das klassische Preisniveau befindet sich jedoch ungefähr beim dargelegten Wert. Wird dieser auf einen voll ausgebuchten Monat hochgerechnet, liegen die Mieteinnahmen für die Wohnung zwischen 2100 und 2400 Euro. Dies ist 100 Prozent mehr als der Preis für eine klassische Vermietung, wodurch der Cashflow bereits ab halber Belegung vollständig lohnt.

Stetige Flexibilität durch die eigene Wohnung

 Auch die ausbleibenden Rechtsverträge und Strukturen führen zu einer gewissen Erleichterung, da die Grundsätze zur Vermietung bereits in den Nutzungsbedingungen von Airbnb festgeschrieben sind. Besonders bei Eigenbedarf wird es für den Eigentümer der Wohnung nicht zur Schwierigkeit, vorhandene Verträge zu kündigen. Eine Angabe auf der Seite genügt, um die Verfügbarkeit der Wohnung für einen gewissen Zeitraum zu deaktivieren und somit möglichst flexibel auf den Wohnraum zurückzugreifen.

 

Für den Vermieter der Wohnung lässt sich der Aufwand somit trotz eines deutlich höheren Cashflows reduzieren, weshalb das Angebot zunehmend attraktiv wird. Ähnlich vorteilhaft ist es auch für den Nutzer selbst, der ebenfalls flexibel nach einer Wohnung suchen kann und vollkommen ohne Mietverträge auf das umfassende Angebot zurückgreift. Die Flexibilität ist in dieser Hinsicht stark dafür verantwortlich, dass die Rendite zunehmend ansteigt und sich eine wahre Konkurrenz zum umfassenden Hotelangebot entwickeln konnte.

Einfache Verwaltung, maximale Rendite

 Durch die einfache Verwaltung und den großen Bedarf an Wohnungen ist Airbnb langfristig auf dem Weg, zu einem immer größeren Wohnraumgiganten aufzusteigen. Sowohl für die Kurzzeitvermietung als auch längere Mietdauern ermöglicht die Plattform für Eigentümer somit eine überragende Rendite, die sich auch ohne viel Aufwand erwirtschaften lässt. So müssen die Eigentümer nur wenige Aufgaben der klassischen Vermietung wirklich selbst erfüllen und können auf die zahlreichen Planungs- und Verwaltungsvorteile von Airbnb zurückgreifen.

Besonders aufgrund der immer größeren Wohnungsnachfrage in Großstädten stellt das Konzept für kurze Aufenthalte eine gute Lösung dar. Problematisch ist allerdings, dass immer mehr Stadtgebiete somit keine neue Wohnfläche mehr für langfristige Mieter bieten, da alle Wohnungen nur noch auf kurze Mietdauern ausgelegt sind. Die vorhandenen Mietwohnungen werden daher immer seltener, sodass auch die Preise in den Städten zunehmend weiter ansteigen.

Attraktive Verdienstchancen durch Airbnb-Vermietung

 Für Vermieter ist das Airbnb-Modell jedoch äußerst gut durchdacht, sodass deutlich größere Einnahmen als bei der klassischen Vermietung erzielt werden können. Die Seite selbst finanziert sich durch geringe Abschläge, die dem Eigentümer allerdings dennoch einen gewissen Mehrwert ermöglichen. Für die Nutzer bleibt das Geschäft daher durchaus rentabel, sodass mit verhältnismäßig wenig Aufwand eine hervorragende Rendite erzielt werden kann.

Die Statistiken des Unternehmens verdeutlichen, dass das neue Vermietungsmodell sehr gut funktioniert und langfristige Mehrwerte schafft. Für größere Gewinne mit der eigenen Wohnung kann es daher durchaus sinnvoll sein, eine hervorragende und funktionierende Strategie zu entwickeln, um die eigene Wohnung besser zu vermarkten. Für Eigentümer und Vermieter stellt das Airbnb-Prinzip daher eine ausgezeichnete Wahl dar, um von besserer Rendite und einem überragenden Cashflow zu profitieren und sich im Bereich der Kurzzeitvermietung durchzusetzen.

Wenn auch Sie nun Interesse daran haben, mit Ihrer Wohnung flexibel Geld zu verdienen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein kostenloses Strategiegespräch zur Verfügung. So erwirken wir gemeinsam die maximale Rentabilität, sodass Sie selbst vom Rendite-Turbo profitieren können. Überzeugen Sie sich jetzt einfach selbst und kontaktieren uns jetzt.

Airbnb verboten? Deutschland zwischen Zweckentfremdungsverbot und Wohnraumschutzsatzung

Immer häufiger wird das eigentliche Unternehmenskonzept von Airbnb überwunden, um die eigenen Gewinne zu maximieren. Doch genau das ist für viele Vermieter das Ziel, die ihre Immobilien über die Plattform bereitstellen. Neue Lösungen der Städte, wie beispielsweise das Verbot der Zweckentfremdung sollen daher an vielen Orten einen guten Lösungsansatz bilden. Aber was können Vermieter auf derartigen Plattformen tun, um dennoch auf Dauer zu vermieten und welchen Einfluss haben die neuen Rechtsgrundlagen?

Was besagt das Verbot der Zweckentfremdung?

 Auf den ersten Blick sind die Ausführungen des Zweckentfremdungsverbotes sehr ausufernd. Dieses unterteilt noch einmal grundsätzlich zwischen privater und geschäftlicher Nutzung. Um die Vermietung privaten Wohnraums zu begrenzen oder sogar ganz zu verbieten, haben viele Großstädte neue Maßnahmen ergriffen. Für Vermieter entstehen auf diese Weise zahlreiche neue Hürden.

Durch das neue Verbot dürfen Wohnungen zukünftig nur gegen die Bezahlung eines finanziellen Ausgleichs oder durch die Schaffung von neuem Wohnraum zu einer gewerblichen Fläche umgewandelt werden. Dies soll einerseits verhindern, dass sich die Wohnungsnot in Großstädten weiter verschärft, andererseits soll auf diese Weise auch gegen die Entfremdung privater Wohnflächen vorgegangen werden. Auch Leerstände sind auf Grundlage des neuen Verbots nicht hinnehmbar und werden bereits nach kurzer Zeit durch die zuständige Stadt bestraft.

Erste Ergebnisse in der Stadt Heidelberg

 Nicht nur in der Landeshauptstadt Berlin, sondern auch im beschaulichen Heidelberg wurde das Verbot bereits eingeführt. Besonders die Altstadt war in letzter Zeit stark von der Kurzzeit- Vermietung betroffen, was sich zu einer großen Belastung für den lokalen Immobilienmarkt entwickelt hat. Durch das Verbot soll die Umgebung allerdings wieder Teil des regulären Wohnungsmarktes werden, sodass keine weitere Vermietung an Urlauber stattfindet. Gegen Bezahlung eines bestimmten Betrags kann allerdings eine sogenannte Zweckentfremdung dennoch durchgeführt werden.

Hierbei handelt es sich allerdings bei jedem neuen Antrag um Einzelfallentscheidungen. Nicht jeder Antrag wird auch von der Stadt genehmigt, da zunächst der wirkliche Nutzen dieser Umwandlung abgewogen werden muss. Wird diesem Antrag allerdings zugestimmt, erfolgt die Berechnung der Ausgleichszahlungen anhand des potenziellen Gewinns der umgewandelten Struktur. Auch der Verlust an Quadratmetern ist entscheidend, wodurch die Kosten ermittelt werden, die den Ersatz des verlorenen Wohnraums möglich machen würden. In Heidelberg wird es durch diese zahlreichen Anpassungen zukünftig nur schwer möglich sein, die langfristige Kurzzeit-Vermietung durchzuführen.

Ziel des Erhalts von Wohnraum

Die zahlreichen Maßnahmen haben hierbei in erster Linie das Ziel, den bereits vorhandenen Wohnraum zu schützen. Auch die neu festgelegte Wohnraumschutzsatzung soll für dieses Problem eine gute Lösung schaffen, um Leerstand sowie ungenehmigte Ferienwohnungen zu bestrafen. So wird des den Vermietern zusätzlich erschwert, weiterhin von der Immobilie zu profitieren.

„Auch im Zuge der weiterhin anhaltenden Gentrifizierung ist es sehr wichtig, die Umwandlung des Wohnraums zu reduzieren und gleichzeitig die Bewohner der Stadt zu stärken.“ Nach einem ähnlichen Muster argumentiert der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf, in dem es zu einer solchen Satzung kam. Wer dennoch eine Ferienwohnung in der Stadt anbieten möchte, muss einen entsprechenden Antrag stellen. Das Konzept der Kurzzeit-Vermietung als Strategie für mehr Gewinne wird allerdings mit derartigen Satzungen und Bestimmungen nur schwerlich weiterhin funktionieren.

Beschluss der Wohnraumschutzsatzung in Düsseldorf

 Ähnlich wie das Verbot der Zweckentfremdung bestimmt auch die Düsseldorfer Satzung, dass eine Umwandlung von privatem Wohnraum nur mit einer entsprechenden Genehmigung möglich wird. Besonders der in vielen Fällen verheerende Lehrstand soll auf diese Weise bekämpft werden, um den vorhandenen Wohnraum bestmöglich nutzbar zu machen. Bei einem Verstoß gegen die neue Satzung drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro, die der Vermieter in solchen Situationen tragen muss.

Dennoch kann ein derartiger Antrag auch zum gewünschten Erfolg führen. Letztendlich muss es aber natürlich nachvollziehbare Gründe geben, warum der Stadtrat einer geschäftlichen Nutzung der privaten Wohnfläche stattgeben sollte. Die folgenden Argumente können hierbei schnell zu einer Genehmigung des gewünschten Antrags führen:

  • Die Immobilie ist regelmäßig vermietet und weist keinen Leerstand
  • Teile der Immobilie werden selbst genutzt, sodass kein zusätzlicher Wohnraum entfällt.
  • Die Nachfrage der Tourismus-Branche ist am aktuellen Ort größer als die Nachfrage nach
  • Es wird selbstständig für den Ersatz des verlorenen Wohnraums
  • Es werden finanzielle Ausgleichszahlungen an die Stadt als Ersatz für den Ausfall gezahlt.

Zunehmende Strafen für Airbnb in Hamburg

Neben den vielen lokalen Satzungen und neuen Verordnungen gegen die geschäftliche Vermietung privater Flächen, entwickeln sich in vielen Städten bereits handfeste Gesetze. Auch in Hamburg sind derartige Rechtsgrundlagen bereits vorhanden, sodass Vermieter sich mit dem Wohnraumschutzgesetz auseinandersetzen müssen. Dieses beinhaltet die Aufforderung, die eigene Wohnung vor der Vermietung über ein Online-Portal bei der Stadt entsprechend registrieren zu lassen. Wer sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben rund um die Verpflichtung hält, muss mit Strafzahlungen in Höhe von bis zu 500.000 Euro rechnen.

Nach einer kurzen Registrierung muss es in Hamburg für Airbnb-Nutzer auf diese Weise nicht zu

größeren Problemen kommen. Sobald die Anbieter der Online-Anzeigen über eine entsprechende Wohnraumschutznummer verfügen, kann die Vermietung allerdings im Zeitraum von bis zu 8 Wochen weitergehen. Diese Lösung stellt sowohl für die Plattform selbst als auch für Vermieter eine gute Lösung dar, damit die Stadt über das exakte Ausmaß der Vermietung informiert ist.

Insgesamt betrifft die Registrierungspflicht rund 9.000 Vermieter, die Ihre Immobilie von der Stadt bestätigen lassen müssen.

Wie können Vermieter dennoch von den Online-Plattformen profitieren?

 Trends wie in Berlin, Hamburg und Heidelberg gibt es an vielen Orten in ganz Deutschland. Auch Köln und Frankfurt bilden hierbei keine Ausnahme und bestrafen seit kurzer Zeit die Vermieter, die ihre Immobilien weiterhin nur an Touristen vermieten. Eine der einfachsten rechtlichen Lösungen stellt in dieser Hinsicht die Mitbenutzung dar. Durch diese bewohnt der Vermieter offiziell einen Bereich von mindestens 50 Prozent und darf den anderen Teil gewerblich nutzen. Auch bauliche Veränderungen an der Immobilie dürfen in dieser Hinsicht nicht vorgenommen worden sein.

Sollten beide Anforderungen erfüllt sein, steht auch der dauerhaften Vermietung nichts im Weg. Auch wenn eine solche Lösung auf den ersten Blick eine deutliche Verschlechterung des vorherigen Zustandes darstellt, wird es zu einer wirksamen Alternative. So kann nicht nur 8 Wochen wie in Hamburg vermietet werden, sondern über das gesamte Jahr. Auch wenn es sich hierbei nur um die Hälfte des verfügbaren Wohnraums handelt, stellt dies immer noch einen Wert von rund 6 Monaten Gesamtvermietung dar, was im Vergleich zu 8 Wochen eine deutliche Bereicherung ist.

Die Genehmigung als Sonderlösung

 Durch die Erweiterung des Vermietungsmodells in den letzten Jahren ist die dauerhafte Vermietung der eigenen Wohnung zunehmend schwieriger geworden. Zwar gibt es durch die verschiedenen Satzungen und Rechtsgrundlagen einige Unterschiede, in der Regel stellt die einzig vernünftige Alternative allerdings das Stellen eines Sonderantrags dar. Nur wenn die gewünschte Genehmigung erteilt wird, steht der Vermietung des privaten Wohnraums als Ferienunterkunft auch weiterhin nichts im Weg. Die oben aufgeführten Argumente können hierbei durchaus wirkungsvoll sein.

Für wirklich erfolgreiche Vermieter muss es in dieser Hinsicht verkraftbar sein, mit der Reduzierung des eigenen Gewinns zurechtzukommen oder zu investieren. Durch das Schaffen zusätzlicher Wohnräume kann der Antrag durchaus angenommen werden, wodurch der Vermietung nichts im Weg steht. So wird die Zweckentfremdung wirkungsvoll ausgeglichen. Die neu entstandenen Rechtsgrundlagen zu ignorieren, stellt allerdings auch keinen guten Ansatz dar. Zu groß wäre das Risiko, mit einem hohen Bußgeld bestraft zu werden und auf diese Weise insolvent zu gehen.

Trotz dieser auf den ersten Blick schlechten Neuigkeiten sind wir von einem Verbot der Plattform weit entfernt. Ein begründeter Antrag kann schnell die gewünschte Abhilfe schaffen und das Vermieten über die Plattform trotz Zweckentfremdungsverbot möglich machen.